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Sketch Bibel

Sketch Bibel

Palmsonntag | Einzug in Jerusalem | LK 19,28-40 | Sketch-Bibel #1

Veröffentlichung:4.4.2019

Die Videoreihe Sketch Bibel diskutiert komplexe theologische Themen mit Hilfe von Zeichnungen. Die Videos eignen sich mit ca. 4-5 Minuten als Einstieg. Dabei kann das Video auch geteilt werden. Die erste Minute entwickelt die Fragestellung der Stunde. Danach kann das Video in Verbindung mit Quellentexten oder Bibelarbeit zu innerhalb des Videos gegebenen Fragestellungen in Gruppenarbeit ausgewertet werden.

Das Video aus dem Evangelium nach Lukas schildert den Einzug von Jesus Christus in Jerusalem als dramatische Zuspitzung seiner Geschichte. Die Stimmung ist geprägt von Hoffnung und Erwartung, zugleich aber auch von wachsender Spannung zwischen unterschiedlichen religiösen und gesellschaftlichen Gruppen. Jesus zieht nicht zu Fuß, sondern auf einem Esel in die Stadt ein, was ihn einerseits als königliche Gestalt erscheinen lässt, andererseits aber bewusst mit Vorstellungen von Macht bricht. Diese ambivalente Szene verweist auf das kommende Geschehen, in dem sich zwei gegensätzliche Prinzipien gegenüberstehen: Macht und Liebe. Der Text deutet an, dass sich die Bedeutung von Jesu Handeln gerade in seiner Niedrigkeit und in seinem Verzicht auf Gewalt erschließt und dass die Liebe als zentrales Motiv seines Wirkens auch über seinen Tod hinaus Bestand hat.

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Lernende können zunächst die Spannung der Szene erschließen, indem sie Erwartungen an einen König sammeln und diese mit dem Verhalten Jesu vergleichen. Eine Bildbetrachtung oder eine szenische Darstellung des Einzugs kann helfen, die Ambivalenz zwischen Lächerlichkeit und tiefer Bedeutung erfahrbar zu machen. In der anschließenden Reflexion eignet sich ein Vergleich zwischen Macht und Liebe als Leitkategorien, um zentrale theologische Aussagen zu erarbeiten. Diskussionsformate ermöglichen es Lernenden, eigene Vorstellungen von Stärke, Einfluss und Verantwortung einzubringen und kritisch zu hinterfragen. Ebenso kann die Frage nach der Glaubwürdigkeit religiöser Botschaften in der Gegenwart thematisiert werden, insbesondere im Spannungsfeld von Autorität und persönlicher Überzeugung. Kreative Methoden wie Standbilder, Rolleninterviews oder das Verfassen innerer Monologe fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Figuren und Motiven. Ziel ist es, dass Lernende die Botschaft des Textes als Einladung verstehen, eigene Haltungen zu überdenken und die Bedeutung von Liebe als tragendes Prinzip für Gemeinschaft und Handeln zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

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